
Herkunftsländer unserer Pflegefachkräfte – geprüft, WHO-konform, mit Bachelor
Herkunftsländer: Woher unsere Pflegefachkräfte kommen und was das für Ihre Einrichtung bedeutet
Nicht jedes Herkunftsland passt zu jeder Einrichtung. Sprachstand, Ausbildungstyp, Visumwartezeiten und kulturelle Nähe unterscheiden sich deutlich. Wir rekrutieren aus sechs Regionen und wählen je Auftrag die Kandidatinnen und Kandidaten aus, die zu Ihrem Fachbereich, Ihrem Zeitplan und Ihrem Team passen.
Alle Herkunftsländer liegen außerhalb der WHO-Liste der Staaten mit kritischem Fachkräftemangel. Wir arbeiten nach dem Employer-Pays-Prinzip: Keine Pflegekraft zahlt für ihre Vermittlung. Das ist Voraussetzung für die Zusammenarbeit mit vielen Trägern und für das Gütesiegel „Faire Anwerbung Pflege Deutschland“.
Rufen Sie an unter +49 711 925 38 266 oder schreiben Sie uns. Wir nennen Ihnen innerhalb eines Werktags verfügbare Profile je Region.
Die sechs Regionen im Vergleich
| Region | Typische Ausbildung | Deutsch bei Start | Anerkennung (Erfahrungswert) | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| Türkei | Hemşirelik Lisans, 4-jähriger Bachelor an Universitäten, Praxis in Universitätskliniken | A2 bis B1, viele B2 | Häufig geringe Defizite, oft Kenntnisprüfung | Kurze Flugdistanz, große Community in Deutschland, hohe Bleibequote |
| Indien | B.Sc. Nursing (4 Jahre) oder GNM (3,5 Jahre), Ausbildung auf Englisch | A1 bis B1 | B.Sc.: gut; GNM: öfter Anpassungslehrgang | Sehr große Bewerberzahl, Intensiv- und OP-Erfahrung, Visumtermine nur über § 81a planbar |
| Philippinen | BSN, 4-jähriger Bachelor, international etabliert | A1 bis B1 | Gut, meist Kenntnisprüfung | Hohe Mobilität, starker Wettbewerb anderer Zielländer, Vermittlungsabsprache Deutschland–Philippinen |
| Lateinamerika (Mexiko, Kolumbien, Brasilien, Argentinien) | Licenciatura en Enfermería, 4 bis 5 Jahre, akademisch | A1 bis B1 | Gut, meist Kenntnisprüfung | Hohe Motivation, Deutsch von Null, Zeitverschiebung bei Interviews beachten |
| Arabische Länder (Tunesien, Ägypten, Jordanien, Marokko) | Licence oder Bachelor, 3 bis 4 Jahre | A2 bis B1 | Unterschiedlich, häufig Anpassungslehrgang | Vermittlungsabsprache mit Tunesien, Goethe-Institute vor Ort, Französisch als Zweitsprache |
| Balkan (Serbien, Bosnien-Herzegowina, Nordmazedonien, Albanien, Kosovo) | Medizinische Mittelschule (4 Jahre) oder Bachelor | B1, oft B2 | Mittelschule: Anpassungslehrgang; Bachelor: gut | Kulturelle Nähe, kurze Distanz, zusätzlich Westbalkanregelung als Einreiseweg |
Erfahrungswerte aus Verfahren seit 2020. Die Gleichwertigkeit entscheidet die zuständige Landesbehörde je Einzelfall.
So wählen wir Kandidaten für Sie aus
Bedarf
Stationen, Schichtmodell, Sprachniveau, Starttermin, Wohnsituation. Daraus folgt die passende Region.
Vorprüfung
Diplom, Fächerübersicht, Berufserfahrung, Deutschzertifikat, Motivation. Nur geprüfte Profile.
Vorstellung
2 bis 5 Profile mit Videovorstellung. Videointerview mit Ihrer Pflegedienstleitung.
Anerkennung und Visum
Antrag bei Ihrer Landesbehörde, § 81a-Verfahren über Ihre Ausländerbehörde.
Einreise und Integration
Wohnung, Anmeldung, Einarbeitung, Begleitung bis zur vollen Anerkennung.
Häufige Fragen zu Herkunftsländern
Aus welchen Ländern vermittelt DIH keine Pflegekräfte?
Aus keinem Land der WHO-Liste der Staaten mit kritischem Gesundheitspersonalmangel (unter anderem viele afrikanische Staaten, Bangladesch, Nepal, Pakistan). Dort ist aktive Anwerbung nach deutschem Recht untersagt. Alle hier genannten Herkunftsländer stehen nicht auf der Liste.
Welches Herkunftsland passt zu unserer Einrichtung?
Das hängt von Starttermin, Sprachanforderung und Fachbereich ab. Für schnellen Start eignen sich Kandidaten mit vorhandenem B1/B2 (häufig Türkei, Balkan, Tunesien). Für große Gruppen und Intensivbereiche sind Indien und die Philippinen stark. Wir empfehlen im Erstgespräch anhand Ihres Bedarfs.
Wie unterscheiden sich die Anerkennungsverfahren je Land?
Die Landesbehörde prüft die Ausbildung, nicht das Land. Vierjährige Bachelor-Programme (Türkei, Indien B.Sc., Philippinen, Lateinamerika) erhalten häufig geringe Defizite; dreijährige Programme und Mittelschulabschlüsse (Balkan, teils Nordafrika) öfter einen Anpassungslehrgang. Wir kennen die typischen Bescheide je Abschluss.
Gibt es Visumwartezeiten je Land?
Ja, deutlich. Ohne beschleunigtes Verfahren warten Bewerber in Indien, Marokko oder Kolumbien teils viele Monate auf einen Botschaftstermin. Deshalb führen wir jede Vermittlung über das Verfahren nach § 81a AufenthG mit garantierten Terminfristen.
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