Baden-Württemberg hat mit rund 11 Millionen Einwohnern, vier Regierungsbezirken und einer der dichtesten Klinik- und Reha-Landschaften Deutschlands einen dauerhaft hohen Bedarf an Pflegefachpersonen. Gleichzeitig liegt die Arbeitslosigkeit im Land so niedrig, dass der regionale Bewerbermarkt für Pflege praktisch leer ist.
Zuständige Anerkennungsstelle: Regierungspräsidium Stuttgart · Erfolgsbasiert · Employer-Pays

Das Land reagiert seit Jahren mit eigenen Programmen zur Anwerbung aus dem Ausland und hat die Anerkennung von Pflegeabschlüssen zentral beim Regierungspräsidium Stuttgart gebündelt. Für Einrichtungen zwischen Mannheim, Stuttgart, Freiburg und dem Bodensee heißt das: ein Verfahren, eine Stelle, klare Unterlagenlisten. Genau darauf ist unser Prozess abgestimmt.
DIH Recruiting vermittelt examinierte Pflegefachkräfte mit drei- bis vierjähriger Ausbildung oder Bachelor und Berufserfahrung an Kliniken, Reha-Einrichtungen, Pflegeheime und ambulante Dienste in Baden-Württemberg. Bei Einreise sprechen die Kandidatinnen und Kandidaten mindestens Deutsch B1, häufig B2. Von der Bedarfsanalyse bis zum Arbeitsbeginn dauert es typischerweise 4 bis 6 Monate, abhängig von Sprachstand, Anerkennungsstelle und Visumverfahren.

Die Anerkennung ausländischer Pflegeabschlüsse ist Ländersache. Maßgeblich ist das Bundesland, in dem die Pflegefachkraft arbeiten soll. Für Einrichtungen in Baden-Württemberg gilt:
Ruppmannstraße 21, 70565 Stuttgart · Telefon +49 711 904 39208 · info.anerkennung@rps.bwl.de
Das Regierungspräsidium Stuttgart ist landesweit für alle Pflegeabschlüsse aus dem Ausland zuständig. Seit dem 15. Februar 2024 werden Anträge ausschließlich auf Anerkennung als Pflegefachkraft nach dem Pflegeberufegesetz angenommen. Unterlagen gehen per Post ein, verlangt werden unter anderem ein Stellenangebot oder Arbeitsvertrag in Baden-Württemberg, Führungszeugnis des Herkunftslands und ärztliches Attest. Bei vollständigen Unterlagen nennt die Stelle eine Entscheidungsfrist von vier Monaten. Pflegekammer: Der Aufbau einer Landespflegekammer ist 2024 gescheitert; eine Registrierungspflicht für Pflegefachpersonen besteht in Baden-Württemberg nicht.
Der Antrag wird nach dem Pflegeberufegesetz geprüft. Bei wesentlichen Unterschieden zur deutschen Ausbildung erlässt die Stelle einen Defizitbescheid; die Fachkraft gleicht die Unterschiede über eine Kenntnisprüfung oder einen Anpassungslehrgang aus. Wir bereiten die Unterlagen vollständig vor (beglaubigte Übersetzungen, Nachweise, Arbeitsvertrag oder verbindliches Stellenangebot aus Baden-Württemberg) und führen das beschleunigte Fachkräfteverfahren nach § 81a AufenthG über Ihre Ausländerbehörde. Mehr dazu auf der Seite Anerkennung für Arbeitgeber.
Stand der Behördenangaben: Oktober 2026, Quelle: Merkblatt „Zuständige Stellen Deutschland“ des Bayerischen Landesamts für Pflege. Bearbeitungszeiten und Unterlagen können sich ändern; wir prüfen sie vor jedem Antrag.
Baden-Württemberg verbindet fünf Universitätsklinika mit großen kommunalen Verbünden und einer der höchsten Dichten an Reha-Kliniken in Deutschland. Dazu kommen rund tausend stationäre Pflegeeinrichtungen, viele davon in Mittelstädten und im ländlichen Raum.
Universitätsklinika in Heidelberg, Tübingen, Freiburg, Ulm und Mannheim, Maximalversorger wie das Klinikum Stuttgart, SLK-Kliniken Heilbronn oder die RKH Kliniken im Landkreis Ludwigsburg sowie zahlreiche Kreiskliniken und Reha-Zentren im Schwarzwald und am Bodensee.
Stationäre Einrichtungen kommunaler, kirchlicher und privater Träger (Diakonie, Caritas, Evangelische Heimstiftung, Samariterstiftung, private Betreiber) in Städten und Landkreisen. Gerade im ländlichen Raum ersetzt internationale Anwerbung den fehlenden regionalen Nachwuchs.
Ambulante Dienste in Baden-Württemberg brauchen Fachkräfte mit Führerschein, Selbstständigkeit und sicherer Dokumentation. Wir wählen Kandidaten mit Berufserfahrung in der häuslichen Pflege oder auf Station aus und planen den Anpassungslehrgang zusammen mit einer Partnerschule.
Baden-Württemberg betreibt seit 2013 ein eigenes Landesprogramm zur Anwerbung von Pflegefachkräften über Triple Win und hat es im Januar 2025 fortgesetzt; dabei wurde die Obergrenze für Förderanträge je Arbeitgeber gestrichen. Ergänzend stellte das Land eine Million Euro für ein Kooperationsprojekt mit der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit bereit, das die Anwerbekosten für Einrichtungen senken soll. Beratung erhalten Arbeitgeber über das IQ-Landesnetzwerk Baden-Württemberg und die Welcome Center der Regionen, etwa das Welcome Center Stuttgart.
Bundesweit kommen hinzu: die Anpassungsqualifizierung über AZAV-zertifizierte Träger (Bildungsgutschein im Einzelfall), der Anerkennungszuschuss des Bundes für die Verfahrenskosten der Fachkraft sowie die Beratungsstellen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“. Was in Ihrem Fall greift, klären wir vor Prozessstart; eine Garantie gibt es nicht. Übersicht aller Posten: Kosten und Honorar.
Vier Schritte mit klaren Meilensteinen. Sie entscheiden in jedem Schritt mit, wir übernehmen die Koordination. Details: Ablauf.
Stationen, Schichtmodell, Sprachanforderung, Starttermin und Wohnsituation vor Ort in Baden-Württemberg. Daraus entsteht das Anforderungsprofil.
1 WocheGeprüfte Profile mit Abschluss, Berufserfahrung und Sprachstand. Videointerviews mit Ihrer Pflegedienstleitung, Entscheidung durch beide Seiten.
2 bis 4 WochenAntrag bei der zuständigen Stelle in Baden-Württemberg, parallel Sprachkurs bis B2 und beschleunigtes Fachkräfteverfahren nach § 81a.
2 bis 4 MonateUnterstützung bei Wohnung, Anmeldung und Behördengängen, Begleitung in den ersten Monaten bis zur vollen Anerkennung.
ab Monat 4 bis 6Wir vermitteln in alle vier Regierungsbezirke Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Tübingen: in die Metropolregionen ebenso wie in Mittelzentren, in denen der Bewerbermarkt besonders eng ist.
Wir vermitteln in allen Regionen des Landes, auch in Mittelzentren und ländlichen Räumen, in denen der Bedarf am größten ist.
Zentral das Regierungspräsidium Stuttgart (Landesprüfungsamt und Anerkennungsstelle für Gesundheitsberufe). Der Antrag setzt ein Stellenangebot oder einen Arbeitsvertrag in Baden-Württemberg voraus. Wir stellen die Unterlagen vollständig zusammen, damit die Vier-Monats-Frist greifen kann.
Das Landesprogramm zur Anwerbung über Triple Win (fortgesetzt 2025, ohne Obergrenze je Arbeitgeber) und ein vom Land finanziertes Kooperationsprojekt mit der Bundesagentur für Arbeit. Ob Ihre Einrichtung antragsberechtigt ist, prüfen wir mit Ihnen vor Prozessstart.
Typischerweise 4 bis 5 Monate bis zur Einreise. Die Anerkennungsstelle nennt bei vollständigen Unterlagen vier Monate Entscheidungsfrist; parallel laufen Sprachkurs und das Visumverfahren nach § 81a.
Mindestens Deutsch B1, häufig bereits B2. Die Anerkennungsstelle verlangt für die volle Berufserlaubnis in der Regel B2; den Rest des Sprachaufbaus organisieren wir parallel zum Anerkennungsverfahren, auf Wunsch mit Fachsprache Pflege.
Einen vierjährigen Bachelor-Abschluss in der Pflege, Berufserfahrung im Krankenhaus und geprüfte Nachweise. Die akademische Ausbildung erleichtert den Gleichwertigkeitsvergleich nach dem Pflegeberufegesetz.
Ja. Besonders Kreiskliniken und Pflegeheime im Schwarzwald, auf der Schwäbischen Alb, in Oberschwaben und in Hohenlohe arbeiten mit uns, weil dort regionale Bewerbungen fast vollständig ausbleiben. Wohnraum klären wir frühzeitig mit Ihnen.
Nein. Wir arbeiten ausschließlich mit Arbeitgebern im Gesundheitswesen: Kliniken, Reha-Einrichtungen, Pflegeheime und teilstationäre Einrichtungen.
Schildern Sie uns Ihren Bedarf in Baden-Württemberg. Im Erstgespräch klären wir Zeitplan, Anforderungsprofil, Konditionen und die zuständige Anerkennungsstelle.
Vier Pflichtangaben, Rückruf innerhalb eines Werktags. Für Pflegekräfte: eigener Bereich mit Bewerbungsformular.
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