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Bayern · für Kliniken, Pflegeheime und ambulante Dienste

Pflegekräfte aus dem Ausland für Bayern: Vermittlung mit Anerkennung und Visum aus einer Hand

Bayern ist mit rund 13 Millionen Einwohnern und sieben Regierungsbezirken das flächengrößte Bundesland. Zwischen den Universitätsklinika in München, Erlangen, Würzburg, Regensburg und Augsburg und den Kreiskliniken in Niederbayern, der Oberpfalz oder Oberfranken konkurrieren Einrichtungen um dieselben wenigen Pflegefachkräfte.

Zuständige Anerkennungsstelle: Bayerisches Landesamt für Pflege (LfP) · Erfolgsbasiert · Employer-Pays

Pflegefachkräfte im Teamgespräch zur Einsatzplanung
seit 2020Verfahren in allen Bundesländern
350+Fachkräfte nach Deutschland begleitet (Stand 10/2026)
B1 bis B2Deutsch bei Einreise
1 Werktagbis zum Rückruf
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Pflegefachkräfte für Bayern: Ausgangslage

Seit dem 1. Juli 2023 bündelt Bayern die Anerkennung ausländischer Pflegeabschlüsse zentral beim Bayerischen Landesamt für Pflege in Amberg. Das hat die früher nach Regierungsbezirken geteilte Zuständigkeit abgelöst und sorgt für einheitliche Unterlagenlisten und mehrsprachige Merkblätter. Unser Verfahren ist darauf ausgerichtet, sodass Einrichtungen von Aschaffenburg bis Passau mit denselben Schritten arbeiten.

DIH Recruiting vermittelt examinierte Pflegefachkräfte mit drei- bis vierjähriger Ausbildung oder Bachelor und Berufserfahrung an Kliniken, Reha-Einrichtungen, Pflegeheime und ambulante Dienste in Bayern. Bei Einreise sprechen die Kandidatinnen und Kandidaten mindestens Deutsch B1, häufig B2. Von der Bedarfsanalyse bis zum Arbeitsbeginn dauert es typischerweise 4 bis 6 Monate, abhängig von Sprachstand, Anerkennungsstelle und Visumverfahren.

  • Ausschließlich für Einrichtungen: Kliniken, Pflegeheime, Reha, ambulante Dienste. Keine Vermittlung an Privathaushalte.
  • Erfolgsbasiertes Honorar, keine Vermittlungsgebühr für die Fachkraft (Employer-Pays-Prinzip).
  • Fester Ansprechpartner für Ihre Einrichtung in Bayern, Rückruf innerhalb eines Werktags.
Pflegeteam bei der Dienstbesprechung

Berufsanerkennung in Bayern: zuständige Stelle und Ablauf

Die Anerkennung ausländischer Pflegeabschlüsse ist Ländersache. Maßgeblich ist das Bundesland, in dem die Pflegefachkraft arbeiten soll. Für Einrichtungen in Bayern gilt:

Anerkennungsstelle

Bayerisches Landesamt für Pflege (LfP), Anerkennungsverfahren Pflegefachkraft

Mildred-Scheel-Straße 4, 92224 Amberg · Telefon 09621 9669-0 · poststelle@lfp.bayern.de

Zur Website der Anerkennungsstelle →

Besonderheiten

Was in Bayern anders läuft

Das Landesamt für Pflege ist seit dem 1. Juli 2023 landesweit für Pflegefachkräfte, Pflegefachhelfer und die Prüfung der Gleichwertigkeit zuständig. Anträge, die zuvor bei einer anderen Behörde gestellt wurden, müssen beim LfP neu eingereicht werden. Das Amt stellt Merkblätter in mehreren Sprachen bereit und veröffentlicht eine Übersicht aller zuständigen Stellen in Deutschland. Pflegekammer: Bayern hat keine Pflegekammer. Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern (VdPB) ist eine Körperschaft mit freiwilliger Mitgliedschaft, eine Registrierungspflicht besteht nicht.

Der Antrag wird nach dem Pflegeberufegesetz geprüft. Bei wesentlichen Unterschieden zur deutschen Ausbildung erlässt die Stelle einen Defizitbescheid; die Fachkraft gleicht die Unterschiede über eine Kenntnisprüfung oder einen Anpassungslehrgang aus. Wir bereiten die Unterlagen vollständig vor (beglaubigte Übersetzungen, Nachweise, Arbeitsvertrag oder verbindliches Stellenangebot aus Bayern) und führen das beschleunigte Fachkräfteverfahren nach § 81a AufenthG über Ihre Ausländerbehörde. Mehr dazu auf der Seite Anerkennung für Arbeitgeber.

Stand der Behördenangaben: Oktober 2026, Quelle: Merkblatt „Zuständige Stellen Deutschland“ des Bayerischen Landesamts für Pflege. Bearbeitungszeiten und Unterlagen können sich ändern; wir prüfen sie vor jedem Antrag.

Für wen wir in Bayern vermitteln

Bayern hat die meisten Krankenhausstandorte aller Flächenländer außerhalb Nordrhein-Westfalens und eine Pflegeheimlandschaft, die von kirchlichen Trägern, Kommunen und privaten Betreibern geprägt ist. Der Bedarf ist in Ballungsräumen und im ländlichen Raum gleichermaßen hoch.

Kliniken

Kliniken und Krankenhäuser

LMU Klinikum und TUM Klinikum rechts der Isar in München, die Universitätsklinika Erlangen, Würzburg, Regensburg und Augsburg, die München Klinik als größter kommunaler Verbund sowie Bezirks- und Kreiskliniken in allen sieben Regierungsbezirken.

  • Intensiv-, IMC-, OP- und Allgemeinpflege
  • Psychiatrische Bezirkskliniken mit dauerhaftem Fachkräftebedarf
  • Kreiskliniken in Niederbayern, Oberpfalz und Franken

Pflegekräfte für Kliniken →

Pflegeheime

Pflegeheime und stationäre Einrichtungen

Stationäre Einrichtungen von Caritas, Diakonie, Bayerischem Roten Kreuz, Arbeiterwohlfahrt, Kommunen und privaten Betreibern. In Landkreisen mit hoher Auspendlerquote nach München oder Nürnberg bleiben Stellen besonders lange unbesetzt.

  • Pflegefachkräfte für Wohnbereiche, Nachtdienst und Wohnbereichsleitung
  • Fachkraftquote dauerhaft sichern
  • Planbare Nachbesetzung statt Zeitarbeit

Pflegekräfte für Pflegeheime →

Ambulant

Ambulante Pflegedienste

Ambulante Dienste in Bayern brauchen Fachkräfte mit Führerschein, Selbstständigkeit und sicherer Dokumentation. Wir wählen Kandidaten mit Berufserfahrung in der häuslichen Pflege oder auf Station aus und planen den Anpassungslehrgang zusammen mit einer Partnerschule.

  • Pflegefachkräfte für Touren und Behandlungspflege
  • Fachkraftquote und SGB-XI-Verträge sichern
  • Anpassungslehrgang mit Partnerschule organisieren

Pflegekräfte für ambulante Dienste →

Förderung und Unterstützung in Bayern

Das Bayerische Landesamt für Pflege berät Einrichtungen zum Anerkennungsverfahren und veröffentlicht Checklisten für Arbeitgeber. Beratung zur Integration und zu Qualifizierungsmaßnahmen bieten das IQ-Landesnetzwerk Bayern (MigraNet) und die regionalen Welcome Center, etwa in München und Nürnberg. Für die Anpassungsqualifizierung kommen AZAV-zertifizierte Pflegeschulen in ganz Bayern in Frage.

Bundesweit kommen hinzu: die Anpassungsqualifizierung über AZAV-zertifizierte Träger (Bildungsgutschein im Einzelfall), der Anerkennungszuschuss des Bundes für die Verfahrenskosten der Fachkraft sowie die Beratungsstellen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“. Was in Ihrem Fall greift, klären wir vor Prozessstart; eine Garantie gibt es nicht. Übersicht aller Posten: Kosten und Honorar.

So läuft die Vermittlung für Bayern ab

Vier Schritte mit klaren Meilensteinen. Sie entscheiden in jedem Schritt mit, wir übernehmen die Koordination. Details: Ablauf.

1

Bedarfsanalyse

Stationen, Schichtmodell, Sprachanforderung, Starttermin und Wohnsituation vor Ort in Bayern. Daraus entsteht das Anforderungsprofil.

1 Woche
2

Kandidatenvorstellung

Geprüfte Profile mit Abschluss, Berufserfahrung und Sprachstand. Videointerviews mit Ihrer Pflegedienstleitung, Entscheidung durch beide Seiten.

2 bis 4 Wochen
3

Anerkennung und Visum

Antrag bei der zuständigen Stelle in Bayern, parallel Sprachkurs bis B2 und beschleunigtes Fachkräfteverfahren nach § 81a.

2 bis 4 Monate
4

Einreise und Onboarding

Unterstützung bei Wohnung, Anmeldung und Behördengängen, Begleitung in den ersten Monaten bis zur vollen Anerkennung.

ab Monat 4 bis 6

Regionen in Bayern

Wir vermitteln in alle sieben Regierungsbezirke: Oberbayern, Niederbayern, Oberpfalz, Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken und Schwaben.

MünchenNürnberg, Fürth und ErlangenAugsburgRegensburgWürzburgIngolstadtBamberg und BayreuthLandshutPassauRosenheimKempten und AllgäuAschaffenburgAmberg und WeidenHof und CoburgOberland und Chiemgau

Wir vermitteln in allen Regionen des Landes, auch in Mittelzentren und ländlichen Räumen, in denen der Bedarf am größten ist.

Häufige Fragen zur Vermittlung in Bayern

Wer ist in Bayern für die Anerkennung zuständig?

Seit dem 1. Juli 2023 landesweit das Bayerische Landesamt für Pflege in Amberg. Die frühere Zuständigkeit der Regierungen von Oberbayern oder Mittelfranken gilt nicht mehr. Wir reichen die Unterlagen direkt beim Landesamt ein.

Wie lange dauert das Verfahren in Bayern?

Typischerweise 4 bis 5 Monate bis zur Einreise. Das Landesamt prüft die Gleichwertigkeit; mit einem Defizitbescheid reist die Fachkraft nach § 16d AufenthG ein und gleicht Unterschiede über Kenntnisprüfung oder Anpassungslehrgang aus.

Gibt es in Bayern eine Pflegekammer oder Registrierungspflicht?

Nein. Es gibt die Vereinigung der Pflegenden in Bayern mit freiwilliger Mitgliedschaft. Eine Registrierung wie in Nordrhein-Westfalen oder Rheinland-Pfalz ist nicht erforderlich.

Welches Sprachniveau haben die Pflegefachkräfte bei Einreise?

Mindestens Deutsch B1, häufig bereits B2. Die Anerkennungsstelle verlangt für die volle Berufserlaubnis in der Regel B2; den Rest des Sprachaufbaus organisieren wir parallel zum Anerkennungsverfahren, auf Wunsch mit Fachsprache Pflege.

Welche Qualifikation bringen die Fachkräfte mit?

Einen vierjährigen Bachelor-Abschluss in der Pflege, Berufserfahrung im Krankenhaus und geprüfte Nachweise. Die akademische Ausbildung erleichtert den Gleichwertigkeitsvergleich nach dem Pflegeberufegesetz.

Vermitteln Sie auch in ländliche Regionen Bayerns?

Ja. Kreiskliniken und Pflegeheime im Bayerischen Wald, in der Oberpfalz, in Oberfranken und im Allgäu gehören zu den Einrichtungen mit dem größten Bedarf. Wohnraum und Mobilität klären wir vor der Kandidatenvorstellung.

Vermitteln Sie auch an Privathaushalte für 24-Stunden-Betreuung?

Nein. Wir arbeiten ausschließlich mit Arbeitgebern im Gesundheitswesen: Kliniken, Reha-Einrichtungen, Pflegeheime und teilstationäre Einrichtungen.

Pflegekräfte für Bayern anfragen

Schildern Sie uns Ihren Bedarf in Bayern. Im Erstgespräch klären wir Zeitplan, Anforderungsprofil, Konditionen und die zuständige Anerkennungsstelle.

Anfrage für Einrichtungen in Bayern

Vier Pflichtangaben, Rückruf innerhalb eines Werktags. Für Pflegekräfte: eigener Bereich mit Bewerbungsformular.