Brandenburg ist ein Flächenland mit rund 2,6 Millionen Einwohnern, langen Wegen und einer Bevölkerung, die zu den ältesten in Deutschland zählt. Außerhalb des Berliner Umlands finden Kliniken und Pflegeheime kaum noch Bewerbungen aus der Region.
Zuständige Anerkennungsstelle: Landesamt für Arbeitsschutz · Erfolgsbasiert · Employer-Pays

Mit der Universitätsmedizin Cottbus-Senftenberg entsteht in der Lausitz ein neuer Maximalversorger, der zusätzlichen Pflegebedarf schafft. Die Anerkennung ausländischer Pflegeabschlüsse liegt beim Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit in Potsdam. Wir koordinieren das Verfahren für Einrichtungen im ganzen Land, von der Prignitz bis zur Niederlausitz.
DIH Recruiting vermittelt examinierte Pflegefachkräfte mit drei- bis vierjähriger Ausbildung oder Bachelor und Berufserfahrung an Kliniken, Reha-Einrichtungen, Pflegeheime und ambulante Dienste in Brandenburg. Bei Einreise sprechen die Kandidatinnen und Kandidaten mindestens Deutsch B1, häufig B2. Von der Bedarfsanalyse bis zum Arbeitsbeginn dauert es typischerweise 4 bis 6 Monate, abhängig von Sprachstand, Anerkennungsstelle und Visumverfahren.

Die Anerkennung ausländischer Pflegeabschlüsse ist Ländersache. Maßgeblich ist das Bundesland, in dem die Pflegefachkraft arbeiten soll. Für Einrichtungen in Brandenburg gilt:
Großbeerenstraße 181-183, 14482 Potsdam · AHB@LAVG.Brandenburg.de
Das LAVG prüft Anträge nach dem Pflegeberufegesetz für Fachkräfte, die in Brandenburg arbeiten werden. Wichtig für Einrichtungen im Berliner Umland: Entscheidend ist der Arbeitsort, nicht der Wohnort der Fachkraft. Das Amt stellt Merkblätter zum Anerkennungsverfahren bereit, die wir bei der Antragstellung berücksichtigen. Pflegekammer: In Brandenburg gibt es keine Pflegekammer und keine Registrierungspflicht.
Der Antrag wird nach dem Pflegeberufegesetz geprüft. Bei wesentlichen Unterschieden zur deutschen Ausbildung erlässt die Stelle einen Defizitbescheid; die Fachkraft gleicht die Unterschiede über eine Kenntnisprüfung oder einen Anpassungslehrgang aus. Wir bereiten die Unterlagen vollständig vor (beglaubigte Übersetzungen, Nachweise, Arbeitsvertrag oder verbindliches Stellenangebot aus Brandenburg) und führen das beschleunigte Fachkräfteverfahren nach § 81a AufenthG über Ihre Ausländerbehörde. Mehr dazu auf der Seite Anerkennung für Arbeitgeber.
Stand der Behördenangaben: Oktober 2026, Quelle: Merkblatt „Zuständige Stellen Deutschland“ des Bayerischen Landesamts für Pflege. Bearbeitungszeiten und Unterlagen können sich ändern; wir prüfen sie vor jedem Antrag.
Brandenburg versorgt eine alternde Bevölkerung über wenige große Klinikstandorte und viele kleinere Häuser und Pflegeheime in Mittelzentren. Für beide Gruppen ist internationale Anwerbung inzwischen der wichtigste Weg zu neuen Pflegefachkräften.
Universitätsmedizin Cottbus-Senftenberg (Carl-Thiem-Klinikum), Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam, Städtisches Klinikum Brandenburg an der Havel, Klinikum Frankfurt (Oder), Ruppiner Kliniken Neuruppin, Asklepios Klinikum Uckermark sowie Kreis- und Fachkliniken.
Stationäre Einrichtungen von Diakonie, Caritas, AWO, Volkssolidarität, Kommunen und privaten Betreibern. In Landkreisen wie Uckermark, Prignitz, Elbe-Elster oder Spree-Neiße ist die Lage besonders angespannt.
Ambulante Dienste in Brandenburg brauchen Fachkräfte mit Führerschein, Selbstständigkeit und sicherer Dokumentation. Wir wählen Kandidaten mit Berufserfahrung in der häuslichen Pflege oder auf Station aus und planen den Anpassungslehrgang zusammen mit einer Partnerschule.
Brandenburg bündelt Informationen für Arbeitgeber im Fachkräfteportal des Landes und berät über das IQ-Landesnetzwerk Brandenburg zu Anerkennung und Qualifizierung. Für die Anpassungsqualifizierung arbeiten wir mit AZAV-zertifizierten Pflegeschulen im Land und in Berlin zusammen, sodass Fachkräfte wohnortnah lernen können.
Bundesweit kommen hinzu: die Anpassungsqualifizierung über AZAV-zertifizierte Träger (Bildungsgutschein im Einzelfall), der Anerkennungszuschuss des Bundes für die Verfahrenskosten der Fachkraft sowie die Beratungsstellen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“. Was in Ihrem Fall greift, klären wir vor Prozessstart; eine Garantie gibt es nicht. Übersicht aller Posten: Kosten und Honorar.
Vier Schritte mit klaren Meilensteinen. Sie entscheiden in jedem Schritt mit, wir übernehmen die Koordination. Details: Ablauf.
Stationen, Schichtmodell, Sprachanforderung, Starttermin und Wohnsituation vor Ort in Brandenburg. Daraus entsteht das Anforderungsprofil.
1 WocheGeprüfte Profile mit Abschluss, Berufserfahrung und Sprachstand. Videointerviews mit Ihrer Pflegedienstleitung, Entscheidung durch beide Seiten.
2 bis 4 WochenAntrag bei der zuständigen Stelle in Brandenburg, parallel Sprachkurs bis B2 und beschleunigtes Fachkräfteverfahren nach § 81a.
2 bis 4 MonateUnterstützung bei Wohnung, Anmeldung und Behördengängen, Begleitung in den ersten Monaten bis zur vollen Anerkennung.
ab Monat 4 bis 6Wir vermitteln in alle Landkreise und kreisfreien Städte Brandenburgs, vom Berliner Umland bis in die ländlichen Regionen im Norden und Süden des Landes.
Wir vermitteln in allen Regionen des Landes, auch in Mittelzentren und ländlichen Räumen, in denen der Bedarf am größten ist.
Das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) in Potsdam, Dezernat G 1. Maßgeblich ist, dass der künftige Arbeitsplatz in Brandenburg liegt.
Entscheidend ist der Arbeitsort. Liegt die Einrichtung in Potsdam, Falkensee oder Bernau, ist das LAVG Brandenburg zuständig, nicht das LAGeSo Berlin. Wir stellen den Antrag bei der richtigen Stelle.
Typischerweise 4 bis 5 Monate bis zur Einreise. Danach folgt die Anpassungsqualifizierung bis zur vollen Anerkennung. Wir halten Sie mit festen Meilensteinen auf dem Laufenden.
Mindestens Deutsch B1, häufig bereits B2. Die Anerkennungsstelle verlangt für die volle Berufserlaubnis in der Regel B2; den Rest des Sprachaufbaus organisieren wir parallel zum Anerkennungsverfahren, auf Wunsch mit Fachsprache Pflege.
Einen vierjährigen Bachelor-Abschluss in der Pflege, Berufserfahrung im Krankenhaus und geprüfte Nachweise. Die akademische Ausbildung erleichtert den Gleichwertigkeitsvergleich nach dem Pflegeberufegesetz.
In der Regel leichter als in Berlin. Viele Träger stellen Wohnungen oder helfen bei der Vermittlung; wir klären das vor der Kandidatenvorstellung, damit die Einreise nicht an der Unterkunft scheitert.
Nein. Wir arbeiten ausschließlich mit Arbeitgebern im Gesundheitswesen: Kliniken, Reha-Einrichtungen, Pflegeheime und teilstationäre Einrichtungen.
Schildern Sie uns Ihren Bedarf in Brandenburg. Im Erstgespräch klären wir Zeitplan, Anforderungsprofil, Konditionen und die zuständige Anerkennungsstelle.
Vier Pflichtangaben, Rückruf innerhalb eines Werktags. Für Pflegekräfte: eigener Bereich mit Bewerbungsformular.
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