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Niedersachsen · für Kliniken, Pflegeheime und ambulante Dienste

Pflegekräfte aus dem Ausland für Niedersachsen: Vermittlung mit Anerkennung und Visum aus einer Hand

Niedersachsen ist mit rund 8 Millionen Einwohnern das zweitgrößte Flächenland. Zwischen den Universitätsmedizinen in Hannover und Göttingen, den Küstenregionen und dem Harz liegen Hunderte Kliniken und Pflegeheime, die in ländlichen Landkreisen kaum noch Bewerbungen erhalten.

Zuständige Anerkennungsstelle: Niedersächsisches Landesamt für Soziales · Erfolgsbasiert · Employer-Pays

Pflege-Teammeeting zur Einsatzplanung
seit 2020Verfahren in allen Bundesländern
350+Fachkräfte nach Deutschland begleitet (Stand 10/2026)
B1 bis B2Deutsch bei Einreise
1 Werktagbis zum Rückruf
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Pflegefachkräfte für Niedersachsen: Ausgangslage

Die Anerkennung ausländischer Pflegeabschlüsse liegt beim Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie, Außenstelle Lüneburg. Nach der Auflösung der Pflegekammer gibt es keine Registrierungspflicht mehr. Für Einrichtungen von Ostfriesland bis Göttingen koordinieren wir das Verfahren mit einer Stelle.

DIH Recruiting vermittelt examinierte Pflegefachkräfte mit drei- bis vierjähriger Ausbildung oder Bachelor und Berufserfahrung an Kliniken, Reha-Einrichtungen, Pflegeheime und ambulante Dienste in Niedersachsen. Bei Einreise sprechen die Kandidatinnen und Kandidaten mindestens Deutsch B1, häufig B2. Von der Bedarfsanalyse bis zum Arbeitsbeginn dauert es typischerweise 4 bis 6 Monate, abhängig von Sprachstand, Anerkennungsstelle und Visumverfahren.

  • Ausschließlich für Einrichtungen: Kliniken, Pflegeheime, Reha, ambulante Dienste. Keine Vermittlung an Privathaushalte.
  • Erfolgsbasiertes Honorar, keine Vermittlungsgebühr für die Fachkraft (Employer-Pays-Prinzip).
  • Fester Ansprechpartner für Ihre Einrichtung in Niedersachsen, Rückruf innerhalb eines Werktags.
Pflegeteam bei der Dienstbesprechung

Berufsanerkennung in Niedersachsen: zuständige Stelle und Ablauf

Die Anerkennung ausländischer Pflegeabschlüsse ist Ländersache. Maßgeblich ist das Bundesland, in dem die Pflegefachkraft arbeiten soll. Für Einrichtungen in Niedersachsen gilt:

Anerkennungsstelle

Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie (LS), Außenstelle Lüneburg

Auf der Hude 2, 21339 Lüneburg · Telefon +49 4131 15-0 · 4SL3@ls.niedersachsen.de

Zur Website der Anerkennungsstelle →

Besonderheiten

Was in Niedersachsen anders läuft

Die Außenstelle Lüneburg des Landesamts ist landesweit für die Anerkennung von Pflegeabschlüssen aus dem Ausland zuständig und erteilt die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung. Kenntnisprüfungen werden an Pflegeschulen im Land abgenommen. Zuständig ist Niedersachsen, sobald der Arbeitsplatz im Land liegt, auch bei Wohnsitz in Bremen oder Hamburg. Pflegekammer: Die Pflegekammer Niedersachsen wurde aufgelöst; eine Registrierungspflicht besteht nicht.

Der Antrag wird nach dem Pflegeberufegesetz geprüft. Bei wesentlichen Unterschieden zur deutschen Ausbildung erlässt die Stelle einen Defizitbescheid; die Fachkraft gleicht die Unterschiede über eine Kenntnisprüfung oder einen Anpassungslehrgang aus. Wir bereiten die Unterlagen vollständig vor (beglaubigte Übersetzungen, Nachweise, Arbeitsvertrag oder verbindliches Stellenangebot aus Niedersachsen) und führen das beschleunigte Fachkräfteverfahren nach § 81a AufenthG über Ihre Ausländerbehörde. Mehr dazu auf der Seite Anerkennung für Arbeitgeber.

Stand der Behördenangaben: Oktober 2026, Quelle: Merkblatt „Zuständige Stellen Deutschland“ des Bayerischen Landesamts für Pflege. Bearbeitungszeiten und Unterlagen können sich ändern; wir prüfen sie vor jedem Antrag.

Für wen wir in Niedersachsen vermitteln

Niedersachsen reicht von Maximalversorgern in Hannover, Göttingen, Braunschweig und Oldenburg bis zu Kreiskrankenhäusern und Pflegeheimen in Landkreisen mit wenigen Einwohnern je Quadratkilometer. Beide Welten brauchen internationale Pflegefachkräfte.

Kliniken

Kliniken und Krankenhäuser

Medizinische Hochschule Hannover, Universitätsmedizin Göttingen, Klinikum Region Hannover, Städtisches Klinikum Braunschweig, Klinikum Oldenburg, Klinikum Osnabrück, Klinikum Wolfsburg sowie Kreiskliniken in Ostfriesland, im Emsland, in der Lüneburger Heide und im Harz.

  • Intensiv-, IMC- und OP-Pflege
  • Allgemeinpflege in kommunalen Verbünden
  • Kreiskliniken mit mehrmonatigen Vakanzen

Pflegekräfte für Kliniken →

Pflegeheime

Pflegeheime und stationäre Einrichtungen

Stationäre Einrichtungen von Diakonie, Caritas, AWO, DRK, Johanniter, Kommunen und privaten Betreibern. Besonders im Emsland, in der Grafschaft Bentheim, im Wendland und im Harz fehlen Pflegefachkräfte dauerhaft.

  • Pflegefachkräfte für Wohnbereiche und Nachtdienst
  • Fachkraftquote in kleinen Häusern halten
  • Nachbesetzung planbar machen

Pflegekräfte für Pflegeheime →

Ambulant

Ambulante Pflegedienste

Ambulante Dienste in Niedersachsen brauchen Fachkräfte mit Führerschein, Selbstständigkeit und sicherer Dokumentation. Wir wählen Kandidaten mit Berufserfahrung in der häuslichen Pflege oder auf Station aus und planen den Anpassungslehrgang zusammen mit einer Partnerschule.

  • Pflegefachkräfte für Touren und Behandlungspflege
  • Fachkraftquote und SGB-XI-Verträge sichern
  • Anpassungslehrgang mit Partnerschule organisieren

Pflegekräfte für ambulante Dienste →

Förderung und Unterstützung in Niedersachsen

Niedersachsen berät Arbeitgeber über das IQ-Landesnetzwerk Niedersachsen und regionale Welcome Center, etwa das Welcome Center Region Hannover und die Angebote der IHKs. Für die Anpassungsqualifizierung stehen AZAV-zertifizierte Pflegeschulen in allen Landesteilen zur Verfügung; eine Förderung über Bildungsgutschein prüfen wir im Einzelfall.

Bundesweit kommen hinzu: die Anpassungsqualifizierung über AZAV-zertifizierte Träger (Bildungsgutschein im Einzelfall), der Anerkennungszuschuss des Bundes für die Verfahrenskosten der Fachkraft sowie die Beratungsstellen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“. Was in Ihrem Fall greift, klären wir vor Prozessstart; eine Garantie gibt es nicht. Übersicht aller Posten: Kosten und Honorar.

So läuft die Vermittlung für Niedersachsen ab

Vier Schritte mit klaren Meilensteinen. Sie entscheiden in jedem Schritt mit, wir übernehmen die Koordination. Details: Ablauf.

1

Bedarfsanalyse

Stationen, Schichtmodell, Sprachanforderung, Starttermin und Wohnsituation vor Ort in Niedersachsen. Daraus entsteht das Anforderungsprofil.

1 Woche
2

Kandidatenvorstellung

Geprüfte Profile mit Abschluss, Berufserfahrung und Sprachstand. Videointerviews mit Ihrer Pflegedienstleitung, Entscheidung durch beide Seiten.

2 bis 4 Wochen
3

Anerkennung und Visum

Antrag bei der zuständigen Stelle in Niedersachsen, parallel Sprachkurs bis B2 und beschleunigtes Fachkräfteverfahren nach § 81a.

2 bis 4 Monate
4

Einreise und Onboarding

Unterstützung bei Wohnung, Anmeldung und Behördengängen, Begleitung in den ersten Monaten bis zur vollen Anerkennung.

ab Monat 4 bis 6

Regionen in Niedersachsen

Wir vermitteln in alle Landkreise und kreisfreien Städte Niedersachsens, von der Nordseeküste bis zum Harz.

HannoverBraunschweigOldenburgOsnabrückWolfsburgGöttingenHildesheimSalzgitterLüneburgCelleWilhelmshavenDelmenhorstEmsland und Grafschaft BentheimOstfrieslandHarz und Goslar

Wir vermitteln in allen Regionen des Landes, auch in Mittelzentren und ländlichen Räumen, in denen der Bedarf am größten ist.

Häufige Fragen zur Vermittlung in Niedersachsen

Wer ist in Niedersachsen für die Anerkennung zuständig?

Das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie, Außenstelle Lüneburg. Es ist landesweit zuständig; wir reichen die Unterlagen dort ein und stimmen die Kenntnisprüfung mit einer Pflegeschule in Ihrer Region ab.

Gibt es in Niedersachsen noch eine Pflegekammer?

Nein. Die Pflegekammer Niedersachsen wurde aufgelöst. Internationale Pflegefachkräfte müssen sich nach der Anerkennung nicht registrieren.

Wie lange dauert das Verfahren in Niedersachsen?

Typischerweise 4 bis 5 Monate bis zur Einreise. Parallel laufen Sprachkurs und das Visumverfahren nach § 81a; die Anpassungsqualifizierung folgt nach Einreise in Ihrer Einrichtung.

Welches Sprachniveau haben die Pflegefachkräfte bei Einreise?

Mindestens Deutsch B1, häufig bereits B2. Die Anerkennungsstelle verlangt für die volle Berufserlaubnis in der Regel B2; den Rest des Sprachaufbaus organisieren wir parallel zum Anerkennungsverfahren, auf Wunsch mit Fachsprache Pflege.

Welche Qualifikation bringen die Fachkräfte mit?

Einen vierjährigen Bachelor-Abschluss in der Pflege, Berufserfahrung im Krankenhaus und geprüfte Nachweise. Die akademische Ausbildung erleichtert den Gleichwertigkeitsvergleich nach dem Pflegeberufegesetz.

Vermitteln Sie auch in ländliche Regionen Niedersachsens?

Ja. Emsland, Ostfriesland, Wendland und Harz gehören zu den Regionen, in denen Arbeitgeber am häufigsten mit uns arbeiten, weil regionale Bewerbungen ausbleiben. Wohnraum ist dort meist gut verfügbar.

Vermitteln Sie auch an Privathaushalte für 24-Stunden-Betreuung?

Nein. Wir arbeiten ausschließlich mit Arbeitgebern im Gesundheitswesen: Kliniken, Reha-Einrichtungen, Pflegeheime und teilstationäre Einrichtungen.

Pflegekräfte für Niedersachsen anfragen

Schildern Sie uns Ihren Bedarf in Niedersachsen. Im Erstgespräch klären wir Zeitplan, Anforderungsprofil, Konditionen und die zuständige Anerkennungsstelle.

Anfrage für Einrichtungen in Niedersachsen

Vier Pflichtangaben, Rückruf innerhalb eines Werktags. Für Pflegekräfte: eigener Bereich mit Bewerbungsformular.