Rheinland-Pfalz hat rund 4,1 Millionen Einwohner, ein Universitätsklinikum in Mainz und viele mittelgroße Kliniken in Regionen wie Eifel, Hunsrück, Westerwald und Pfalz, in denen die Bevölkerung altert und der Nachwuchs in die Ballungsräume abwandert.
Zuständige Anerkennungsstelle: Landesamt für Soziales · Erfolgsbasiert · Employer-Pays

Als erstes Bundesland hat Rheinland-Pfalz 2016 eine Landespflegekammer mit Pflichtmitgliedschaft eingerichtet. Die Anerkennung ausländischer Pflegeabschlüsse liegt beim Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung am Dienstort Landau. Beides fließt in unser Verfahren ein, das Einrichtungen von Koblenz bis Pirmasens nutzen.
DIH Recruiting vermittelt examinierte Pflegefachkräfte mit drei- bis vierjähriger Ausbildung oder Bachelor und Berufserfahrung an Kliniken, Reha-Einrichtungen, Pflegeheime und ambulante Dienste in Rheinland-Pfalz. Bei Einreise sprechen die Kandidatinnen und Kandidaten mindestens Deutsch B1, häufig B2. Von der Bedarfsanalyse bis zum Arbeitsbeginn dauert es typischerweise 4 bis 6 Monate, abhängig von Sprachstand, Anerkennungsstelle und Visumverfahren.

Die Anerkennung ausländischer Pflegeabschlüsse ist Ländersache. Maßgeblich ist das Bundesland, in dem die Pflegefachkraft arbeiten soll. Für Einrichtungen in Rheinland-Pfalz gilt:
Reiterstraße 16, 76829 Landau · Telefon +49 6341 26-1 · poststelle-ld@lsjv.rlp.de
Das LSJV prüft die Gleichwertigkeit nach dem Pflegeberufegesetz landesweit am Dienstort Landau. Nach der Berufserlaubnis wird die Fachkraft Mitglied der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz. Kenntnisprüfung und Anpassungslehrgang finden an Pflegeschulen im Land statt. Pflegekammer: Die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz besteht seit 2016 mit Pflichtmitgliedschaft für Pflegefachpersonen.
Der Antrag wird nach dem Pflegeberufegesetz geprüft. Bei wesentlichen Unterschieden zur deutschen Ausbildung erlässt die Stelle einen Defizitbescheid; die Fachkraft gleicht die Unterschiede über eine Kenntnisprüfung oder einen Anpassungslehrgang aus. Wir bereiten die Unterlagen vollständig vor (beglaubigte Übersetzungen, Nachweise, Arbeitsvertrag oder verbindliches Stellenangebot aus Rheinland-Pfalz) und führen das beschleunigte Fachkräfteverfahren nach § 81a AufenthG über Ihre Ausländerbehörde. Mehr dazu auf der Seite Anerkennung für Arbeitgeber.
Stand der Behördenangaben: Oktober 2026, Quelle: Merkblatt „Zuständige Stellen Deutschland“ des Bayerischen Landesamts für Pflege. Bearbeitungszeiten und Unterlagen können sich ändern; wir prüfen sie vor jedem Antrag.
Rheinland-Pfalz versorgt seine Bevölkerung über ein Universitätsklinikum, mehrere Schwerpunktversorger und viele konfessionelle Krankenhäuser. Dazu kommen Pflegeheime in Weinregionen und Mittelgebirgen, in denen Bewerbungen aus der Region selten geworden sind.
Universitätsmedizin Mainz, Klinikum der Stadt Ludwigshafen, Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern, Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein Koblenz, Brüderkrankenhaus und Klinikum Mutterhaus in Trier, Klinikum Worms, Diakonissen Speyer sowie Kreiskliniken in Eifel, Hunsrück und Westerwald.
Stationäre Einrichtungen von Diakonie, Caritas, AWO, DRK, Kommunen und privaten Betreibern. In der Südwestpfalz, im Hunsrück und in der Eifel bleiben Stellen für Pflegefachkräfte besonders lange unbesetzt.
Ambulante Dienste in Rheinland-Pfalz brauchen Fachkräfte mit Führerschein, Selbstständigkeit und sicherer Dokumentation. Wir wählen Kandidaten mit Berufserfahrung in der häuslichen Pflege oder auf Station aus und planen den Anpassungslehrgang zusammen mit einer Partnerschule.
Rheinland-Pfalz berät Arbeitgeber über das IQ-Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz und die Welcome Center der Regionen. Die Landespflegekammer bietet Informationen zu Registrierung und Fortbildung. Für die Anpassungsqualifizierung arbeiten wir mit AZAV-zertifizierten Pflegeschulen in Mainz, Koblenz, Trier, Kaiserslautern und Ludwigshafen zusammen.
Bundesweit kommen hinzu: die Anpassungsqualifizierung über AZAV-zertifizierte Träger (Bildungsgutschein im Einzelfall), der Anerkennungszuschuss des Bundes für die Verfahrenskosten der Fachkraft sowie die Beratungsstellen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“. Was in Ihrem Fall greift, klären wir vor Prozessstart; eine Garantie gibt es nicht. Übersicht aller Posten: Kosten und Honorar.
Vier Schritte mit klaren Meilensteinen. Sie entscheiden in jedem Schritt mit, wir übernehmen die Koordination. Details: Ablauf.
Stationen, Schichtmodell, Sprachanforderung, Starttermin und Wohnsituation vor Ort in Rheinland-Pfalz. Daraus entsteht das Anforderungsprofil.
1 WocheGeprüfte Profile mit Abschluss, Berufserfahrung und Sprachstand. Videointerviews mit Ihrer Pflegedienstleitung, Entscheidung durch beide Seiten.
2 bis 4 WochenAntrag bei der zuständigen Stelle in Rheinland-Pfalz, parallel Sprachkurs bis B2 und beschleunigtes Fachkräfteverfahren nach § 81a.
2 bis 4 MonateUnterstützung bei Wohnung, Anmeldung und Behördengängen, Begleitung in den ersten Monaten bis zur vollen Anerkennung.
ab Monat 4 bis 6Wir vermitteln in alle Landkreise und kreisfreien Städte, von Rheinhessen und der Pfalz bis Eifel, Hunsrück und Westerwald.
Wir vermitteln in allen Regionen des Landes, auch in Mittelzentren und ländlichen Räumen, in denen der Bedarf am größten ist.
Das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung am Dienstort Landau. Wir reichen die Unterlagen dort ein und organisieren im Anschluss die Mitgliedschaft in der Landespflegekammer.
Nach der Berufserlaubnis ist die Mitgliedschaft Pflicht. Die Kammer registriert die Fachkraft und begleitet die berufliche Weiterbildung. Wir erledigen die Anmeldung gemeinsam mit der Fachkraft.
Typischerweise 4 bis 5 Monate bis zur Einreise, danach Anpassungsqualifizierung bis zur vollen Anerkennung. Wir melden jeden Meilenstein an Ihre Pflegedienstleitung.
Mindestens Deutsch B1, häufig bereits B2. Die Anerkennungsstelle verlangt für die volle Berufserlaubnis in der Regel B2; den Rest des Sprachaufbaus organisieren wir parallel zum Anerkennungsverfahren, auf Wunsch mit Fachsprache Pflege.
Einen vierjährigen Bachelor-Abschluss in der Pflege, Berufserfahrung im Krankenhaus und geprüfte Nachweise. Die akademische Ausbildung erleichtert den Gleichwertigkeitsvergleich nach dem Pflegeberufegesetz.
Nein. Wir arbeiten ausschließlich mit Arbeitgebern im Gesundheitswesen: Kliniken, Reha-Einrichtungen, Pflegeheime und teilstationäre Einrichtungen.
Schildern Sie uns Ihren Bedarf in Rheinland-Pfalz. Im Erstgespräch klären wir Zeitplan, Anforderungsprofil, Konditionen und die zuständige Anerkennungsstelle.
Vier Pflichtangaben, Rückruf innerhalb eines Werktags. Für Pflegekräfte: eigener Bereich mit Bewerbungsformular.
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