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Rheinland-Pfalz · für Kliniken, Pflegeheime und ambulante Dienste

Pflegekräfte aus dem Ausland für Rheinland-Pfalz: Vermittlung mit Anerkennung und Visum aus einer Hand

Rheinland-Pfalz hat rund 4,1 Millionen Einwohner, ein Universitätsklinikum in Mainz und viele mittelgroße Kliniken in Regionen wie Eifel, Hunsrück, Westerwald und Pfalz, in denen die Bevölkerung altert und der Nachwuchs in die Ballungsräume abwandert.

Zuständige Anerkennungsstelle: Landesamt für Soziales · Erfolgsbasiert · Employer-Pays

Pflege-Teammeeting: Abstimmung zu Aufgaben und Übergaben
seit 2020Verfahren in allen Bundesländern
350+Fachkräfte nach Deutschland begleitet (Stand 10/2026)
B1 bis B2Deutsch bei Einreise
1 Werktagbis zum Rückruf
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Pflegefachkräfte für Rheinland-Pfalz: Ausgangslage

Als erstes Bundesland hat Rheinland-Pfalz 2016 eine Landespflegekammer mit Pflichtmitgliedschaft eingerichtet. Die Anerkennung ausländischer Pflegeabschlüsse liegt beim Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung am Dienstort Landau. Beides fließt in unser Verfahren ein, das Einrichtungen von Koblenz bis Pirmasens nutzen.

DIH Recruiting vermittelt examinierte Pflegefachkräfte mit drei- bis vierjähriger Ausbildung oder Bachelor und Berufserfahrung an Kliniken, Reha-Einrichtungen, Pflegeheime und ambulante Dienste in Rheinland-Pfalz. Bei Einreise sprechen die Kandidatinnen und Kandidaten mindestens Deutsch B1, häufig B2. Von der Bedarfsanalyse bis zum Arbeitsbeginn dauert es typischerweise 4 bis 6 Monate, abhängig von Sprachstand, Anerkennungsstelle und Visumverfahren.

  • Ausschließlich für Einrichtungen: Kliniken, Pflegeheime, Reha, ambulante Dienste. Keine Vermittlung an Privathaushalte.
  • Erfolgsbasiertes Honorar, keine Vermittlungsgebühr für die Fachkraft (Employer-Pays-Prinzip).
  • Fester Ansprechpartner für Ihre Einrichtung in Rheinland-Pfalz, Rückruf innerhalb eines Werktags.
Pflegeteam bei der Dienstbesprechung

Berufsanerkennung in Rheinland-Pfalz: zuständige Stelle und Ablauf

Die Anerkennung ausländischer Pflegeabschlüsse ist Ländersache. Maßgeblich ist das Bundesland, in dem die Pflegefachkraft arbeiten soll. Für Einrichtungen in Rheinland-Pfalz gilt:

Anerkennungsstelle

Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz (LSJV), Gesundheitsfachberufe, Dienstort Landau

Reiterstraße 16, 76829 Landau · Telefon +49 6341 26-1 · poststelle-ld@lsjv.rlp.de

Zur Website der Anerkennungsstelle →

Besonderheiten

Was in Rheinland-Pfalz anders läuft

Das LSJV prüft die Gleichwertigkeit nach dem Pflegeberufegesetz landesweit am Dienstort Landau. Nach der Berufserlaubnis wird die Fachkraft Mitglied der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz. Kenntnisprüfung und Anpassungslehrgang finden an Pflegeschulen im Land statt. Pflegekammer: Die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz besteht seit 2016 mit Pflichtmitgliedschaft für Pflegefachpersonen.

Der Antrag wird nach dem Pflegeberufegesetz geprüft. Bei wesentlichen Unterschieden zur deutschen Ausbildung erlässt die Stelle einen Defizitbescheid; die Fachkraft gleicht die Unterschiede über eine Kenntnisprüfung oder einen Anpassungslehrgang aus. Wir bereiten die Unterlagen vollständig vor (beglaubigte Übersetzungen, Nachweise, Arbeitsvertrag oder verbindliches Stellenangebot aus Rheinland-Pfalz) und führen das beschleunigte Fachkräfteverfahren nach § 81a AufenthG über Ihre Ausländerbehörde. Mehr dazu auf der Seite Anerkennung für Arbeitgeber.

Stand der Behördenangaben: Oktober 2026, Quelle: Merkblatt „Zuständige Stellen Deutschland“ des Bayerischen Landesamts für Pflege. Bearbeitungszeiten und Unterlagen können sich ändern; wir prüfen sie vor jedem Antrag.

Für wen wir in Rheinland-Pfalz vermitteln

Rheinland-Pfalz versorgt seine Bevölkerung über ein Universitätsklinikum, mehrere Schwerpunktversorger und viele konfessionelle Krankenhäuser. Dazu kommen Pflegeheime in Weinregionen und Mittelgebirgen, in denen Bewerbungen aus der Region selten geworden sind.

Kliniken

Kliniken und Krankenhäuser

Universitätsmedizin Mainz, Klinikum der Stadt Ludwigshafen, Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern, Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein Koblenz, Brüderkrankenhaus und Klinikum Mutterhaus in Trier, Klinikum Worms, Diakonissen Speyer sowie Kreiskliniken in Eifel, Hunsrück und Westerwald.

  • Intensiv-, IMC- und OP-Pflege
  • Allgemeinpflege in konfessionellen Häusern
  • Kreiskliniken in Mittelgebirgsregionen

Pflegekräfte für Kliniken →

Pflegeheime

Pflegeheime und stationäre Einrichtungen

Stationäre Einrichtungen von Diakonie, Caritas, AWO, DRK, Kommunen und privaten Betreibern. In der Südwestpfalz, im Hunsrück und in der Eifel bleiben Stellen für Pflegefachkräfte besonders lange unbesetzt.

  • Pflegefachkräfte für Wohnbereiche und Nachtdienst
  • Fachkraftquote in ländlichen Häusern halten
  • Nachbesetzung planbar machen

Pflegekräfte für Pflegeheime →

Ambulant

Ambulante Pflegedienste

Ambulante Dienste in Rheinland-Pfalz brauchen Fachkräfte mit Führerschein, Selbstständigkeit und sicherer Dokumentation. Wir wählen Kandidaten mit Berufserfahrung in der häuslichen Pflege oder auf Station aus und planen den Anpassungslehrgang zusammen mit einer Partnerschule.

  • Pflegefachkräfte für Touren und Behandlungspflege
  • Fachkraftquote und SGB-XI-Verträge sichern
  • Anpassungslehrgang mit Partnerschule organisieren

Pflegekräfte für ambulante Dienste →

Förderung und Unterstützung in Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz berät Arbeitgeber über das IQ-Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz und die Welcome Center der Regionen. Die Landespflegekammer bietet Informationen zu Registrierung und Fortbildung. Für die Anpassungsqualifizierung arbeiten wir mit AZAV-zertifizierten Pflegeschulen in Mainz, Koblenz, Trier, Kaiserslautern und Ludwigshafen zusammen.

Bundesweit kommen hinzu: die Anpassungsqualifizierung über AZAV-zertifizierte Träger (Bildungsgutschein im Einzelfall), der Anerkennungszuschuss des Bundes für die Verfahrenskosten der Fachkraft sowie die Beratungsstellen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“. Was in Ihrem Fall greift, klären wir vor Prozessstart; eine Garantie gibt es nicht. Übersicht aller Posten: Kosten und Honorar.

So läuft die Vermittlung für Rheinland-Pfalz ab

Vier Schritte mit klaren Meilensteinen. Sie entscheiden in jedem Schritt mit, wir übernehmen die Koordination. Details: Ablauf.

1

Bedarfsanalyse

Stationen, Schichtmodell, Sprachanforderung, Starttermin und Wohnsituation vor Ort in Rheinland-Pfalz. Daraus entsteht das Anforderungsprofil.

1 Woche
2

Kandidatenvorstellung

Geprüfte Profile mit Abschluss, Berufserfahrung und Sprachstand. Videointerviews mit Ihrer Pflegedienstleitung, Entscheidung durch beide Seiten.

2 bis 4 Wochen
3

Anerkennung und Visum

Antrag bei der zuständigen Stelle in Rheinland-Pfalz, parallel Sprachkurs bis B2 und beschleunigtes Fachkräfteverfahren nach § 81a.

2 bis 4 Monate
4

Einreise und Onboarding

Unterstützung bei Wohnung, Anmeldung und Behördengängen, Begleitung in den ersten Monaten bis zur vollen Anerkennung.

ab Monat 4 bis 6

Regionen in Rheinland-Pfalz

Wir vermitteln in alle Landkreise und kreisfreien Städte, von Rheinhessen und der Pfalz bis Eifel, Hunsrück und Westerwald.

MainzLudwigshafenKoblenzTrierKaiserslauternWormsSpeyerNeustadt an der WeinstraßeLandauBad KreuznachPirmasens und ZweibrückenEifelHunsrückWesterwald

Wir vermitteln in allen Regionen des Landes, auch in Mittelzentren und ländlichen Räumen, in denen der Bedarf am größten ist.

Häufige Fragen zur Vermittlung in Rheinland-Pfalz

Wer ist in Rheinland-Pfalz für die Anerkennung zuständig?

Das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung am Dienstort Landau. Wir reichen die Unterlagen dort ein und organisieren im Anschluss die Mitgliedschaft in der Landespflegekammer.

Was bedeutet die Landespflegekammer für internationale Fachkräfte?

Nach der Berufserlaubnis ist die Mitgliedschaft Pflicht. Die Kammer registriert die Fachkraft und begleitet die berufliche Weiterbildung. Wir erledigen die Anmeldung gemeinsam mit der Fachkraft.

Wie lange dauert das Verfahren in Rheinland-Pfalz?

Typischerweise 4 bis 5 Monate bis zur Einreise, danach Anpassungsqualifizierung bis zur vollen Anerkennung. Wir melden jeden Meilenstein an Ihre Pflegedienstleitung.

Welches Sprachniveau haben die Pflegefachkräfte bei Einreise?

Mindestens Deutsch B1, häufig bereits B2. Die Anerkennungsstelle verlangt für die volle Berufserlaubnis in der Regel B2; den Rest des Sprachaufbaus organisieren wir parallel zum Anerkennungsverfahren, auf Wunsch mit Fachsprache Pflege.

Welche Qualifikation bringen die Fachkräfte mit?

Einen vierjährigen Bachelor-Abschluss in der Pflege, Berufserfahrung im Krankenhaus und geprüfte Nachweise. Die akademische Ausbildung erleichtert den Gleichwertigkeitsvergleich nach dem Pflegeberufegesetz.

Vermitteln Sie auch an Privathaushalte für 24-Stunden-Betreuung?

Nein. Wir arbeiten ausschließlich mit Arbeitgebern im Gesundheitswesen: Kliniken, Reha-Einrichtungen, Pflegeheime und teilstationäre Einrichtungen.

Pflegekräfte für Rheinland-Pfalz anfragen

Schildern Sie uns Ihren Bedarf in Rheinland-Pfalz. Im Erstgespräch klären wir Zeitplan, Anforderungsprofil, Konditionen und die zuständige Anerkennungsstelle.

Anfrage für Einrichtungen in Rheinland-Pfalz

Vier Pflichtangaben, Rückruf innerhalb eines Werktags. Für Pflegekräfte: eigener Bereich mit Bewerbungsformular.