Schleswig-Holstein hat rund 3 Millionen Einwohner, mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein eines der größten Universitätsklinika Deutschlands und lange Küsten, an denen Reha-Kliniken und Pflegeheime Fachkräfte suchen. Viele Pflegefachpersonen pendeln nach Hamburg, was die Lücke im Land vergrößert.
Zuständige Anerkennungsstelle: Schleswig-Holsteinisches Institut für Berufliche Bildung (SHIBB) · Erfolgsbasiert · Employer-Pays

Die Anerkennung ausländischer Pflegeabschlüsse liegt in Schleswig-Holstein beim Schleswig-Holsteinischen Institut für Berufliche Bildung in Kiel. Die Pflegekammer wurde aufgelöst, eine Registrierungspflicht besteht nicht. Wir koordinieren das Verfahren für Einrichtungen von Flensburg bis Lübeck und von Husum bis Lauenburg.
DIH Recruiting vermittelt examinierte Pflegefachkräfte mit drei- bis vierjähriger Ausbildung oder Bachelor und Berufserfahrung an Kliniken, Reha-Einrichtungen, Pflegeheime und ambulante Dienste in Schleswig-Holstein. Bei Einreise sprechen die Kandidatinnen und Kandidaten mindestens Deutsch B1, häufig B2. Von der Bedarfsanalyse bis zum Arbeitsbeginn dauert es typischerweise 4 bis 6 Monate, abhängig von Sprachstand, Anerkennungsstelle und Visumverfahren.

Die Anerkennung ausländischer Pflegeabschlüsse ist Ländersache. Maßgeblich ist das Bundesland, in dem die Pflegefachkraft arbeiten soll. Für Einrichtungen in Schleswig-Holstein gilt:
Sophienblatt 50a, 24114 Kiel · Telefon +49 431 988-0 · gesundheitsberufe@shibb.landsh.de
Das SHIBB prüft die Gleichwertigkeit nach dem Pflegeberufegesetz und erteilt die Berufserlaubnis für Fachkräfte mit Arbeitsplatz in Schleswig-Holstein. Für Einrichtungen im Hamburger Umland wie Norderstedt, Pinneberg oder Ahrensburg ist damit Kiel zuständig, nicht die Hamburger Sozialbehörde. Pflegekammer: Die Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein wurde 2021 aufgelöst; eine Registrierungspflicht besteht nicht.
Der Antrag wird nach dem Pflegeberufegesetz geprüft. Bei wesentlichen Unterschieden zur deutschen Ausbildung erlässt die Stelle einen Defizitbescheid; die Fachkraft gleicht die Unterschiede über eine Kenntnisprüfung oder einen Anpassungslehrgang aus. Wir bereiten die Unterlagen vollständig vor (beglaubigte Übersetzungen, Nachweise, Arbeitsvertrag oder verbindliches Stellenangebot aus Schleswig-Holstein) und führen das beschleunigte Fachkräfteverfahren nach § 81a AufenthG über Ihre Ausländerbehörde. Mehr dazu auf der Seite Anerkennung für Arbeitgeber.
Stand der Behördenangaben: Oktober 2026, Quelle: Merkblatt „Zuständige Stellen Deutschland“ des Bayerischen Landesamts für Pflege. Bearbeitungszeiten und Unterlagen können sich ändern; wir prüfen sie vor jedem Antrag.
Vom Universitätsklinikum mit zwei Campus über Verbundkliniken bis zu Reha-Einrichtungen an Nord- und Ostsee: Schleswig-Holsteins Einrichtungen konkurrieren mit Hamburg um Pflegefachkräfte und setzen deshalb früh auf internationale Anwerbung.
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel und Lübeck, Sana Kliniken Lübeck, Städtisches Krankenhaus Kiel, Schön Klinik Rendsburg-Eckernförde, Diako Krankenhaus Flensburg, Westküstenkliniken Heide und Brunsbüttel, Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster, Regio Kliniken Pinneberg und Elmshorn.
Stationäre Einrichtungen von Diakonie, Caritas, AWO, DRK, Kommunen und privaten Betreibern. In Nordfriesland, Dithmarschen und Ostholstein bleiben Stellen für Pflegefachkräfte besonders lange offen.
Ambulante Dienste in Schleswig-Holstein brauchen Fachkräfte mit Führerschein, Selbstständigkeit und sicherer Dokumentation. Wir wählen Kandidaten mit Berufserfahrung in der häuslichen Pflege oder auf Station aus und planen den Anpassungslehrgang zusammen mit einer Partnerschule.
Die Landesregierung hat im Mai 2026 angekündigt, bestehende Förderungen zur Anwerbung bei Bedarf anzupassen; Arbeitgeber rekrutieren in Schleswig-Holstein überwiegend selbst oder über Agenturen. Beratung bieten das Welcome Center Schleswig-Holstein und das IQ-Landesnetzwerk SH. Für die Anpassungsqualifizierung stehen AZAV-zertifizierte Pflegeschulen in Kiel, Lübeck, Flensburg und Neumünster bereit.
Bundesweit kommen hinzu: die Anpassungsqualifizierung über AZAV-zertifizierte Träger (Bildungsgutschein im Einzelfall), der Anerkennungszuschuss des Bundes für die Verfahrenskosten der Fachkraft sowie die Beratungsstellen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“. Was in Ihrem Fall greift, klären wir vor Prozessstart; eine Garantie gibt es nicht. Übersicht aller Posten: Kosten und Honorar.
Vier Schritte mit klaren Meilensteinen. Sie entscheiden in jedem Schritt mit, wir übernehmen die Koordination. Details: Ablauf.
Stationen, Schichtmodell, Sprachanforderung, Starttermin und Wohnsituation vor Ort in Schleswig-Holstein. Daraus entsteht das Anforderungsprofil.
1 WocheGeprüfte Profile mit Abschluss, Berufserfahrung und Sprachstand. Videointerviews mit Ihrer Pflegedienstleitung, Entscheidung durch beide Seiten.
2 bis 4 WochenAntrag bei der zuständigen Stelle in Schleswig-Holstein, parallel Sprachkurs bis B2 und beschleunigtes Fachkräfteverfahren nach § 81a.
2 bis 4 MonateUnterstützung bei Wohnung, Anmeldung und Behördengängen, Begleitung in den ersten Monaten bis zur vollen Anerkennung.
ab Monat 4 bis 6Wir vermitteln in alle elf Kreise und vier kreisfreien Städte Schleswig-Holsteins, von der dänischen Grenze bis zum Hamburger Umland.
Wir vermitteln in allen Regionen des Landes, auch in Mittelzentren und ländlichen Räumen, in denen der Bedarf am größten ist.
Das Schleswig-Holsteinische Institut für Berufliche Bildung in Kiel. Für Einrichtungen in Norderstedt, Pinneberg oder Ahrensburg gilt Kiel, nicht Hamburg. Wir reichen die Unterlagen dort ein.
Nein. Die Pflegeberufekammer wurde 2021 aufgelöst. Internationale Pflegefachkräfte müssen sich nach der Anerkennung nicht registrieren.
Typischerweise 4 bis 5 Monate bis zur Einreise. Parallel laufen Sprachkurs und das Visumverfahren nach § 81a; die Anpassungsqualifizierung folgt nach Einreise.
Mindestens Deutsch B1, häufig bereits B2. Die Anerkennungsstelle verlangt für die volle Berufserlaubnis in der Regel B2; den Rest des Sprachaufbaus organisieren wir parallel zum Anerkennungsverfahren, auf Wunsch mit Fachsprache Pflege.
Einen vierjährigen Bachelor-Abschluss in der Pflege, Berufserfahrung im Krankenhaus und geprüfte Nachweise. Die akademische Ausbildung erleichtert den Gleichwertigkeitsvergleich nach dem Pflegeberufegesetz.
Ja. Westküstenkliniken, Reha-Einrichtungen und Pflegeheime in Dithmarschen und Nordfriesland gehören zu den Regionen mit dem größten Bedarf. Wohnraum ist dort leichter verfügbar als im Hamburger Umland.
Nein. Wir arbeiten ausschließlich mit Arbeitgebern im Gesundheitswesen: Kliniken, Reha-Einrichtungen, Pflegeheime und teilstationäre Einrichtungen.
Schildern Sie uns Ihren Bedarf in Schleswig-Holstein. Im Erstgespräch klären wir Zeitplan, Anforderungsprofil, Konditionen und die zuständige Anerkennungsstelle.
Vier Pflichtangaben, Rückruf innerhalb eines Werktags. Für Pflegekräfte: eigener Bereich mit Bewerbungsformular.
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